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© Dianas Aquarium

Ancistrus dolichopterus
Antennenwels

 

Ancistrus dolichopterus Männchen
Ancistrus dolichopterus (Männchen)

 

Ancistrus dolichopterus Weibchen
Ancistrus dolichopterus (Weibchen)

 

Junger Ancistrus dolichopterus
Junger Ancistrus dolichopterus

Verbreitung: Amazonasbecken, Rio Negrobecken, Brasilien, Französisch- Guayana, Surinam.

Größe: 13 - 15 cm;

Haltung: 22 - 26° C, pH-Wert 5 - 7, GH 1 - 18, in Aquarien ab 100 cm.

Nahrung: Futtertabletten, Algen, Lebendfutter wie Mückenlarven etc. pflanzliches Futter wie Gurke, Salat, Löwenzahnblätter, Erbsen,

Ein friedlicher, anspruchsloser Wels. Bei ungenügendem Grünfutterangebot frisst er gerne Pflanzen wie z. B. die Amazonas-Schwertpflanzen an. Dies lässt sich aber durch Algen-Tabletten sowie Grünfutter auf dem Speiseplan leicht verhindern.

Die Zucht ist einfach, im Gegenteil, so mancher hatte hinterher das Problem hundert kleine Antennenwelse unterbringen zu müssen. In meinem AQ sind Corydoras sterbai und Corydoras robineae, die eine zu reichliche Nachzucht auf ihre Art und Weise verhindern.

Als Laichplatz benötigt der Wels eine enge Höhle, in die er gerade noch reinpasst. Dies kann eine halbe Kokosnuss oder z. B. eine Bambusröhre sein. Bambusröhren stehen hoch im Kurs, wichtig ist, dass sie nur auf einer Seite offen sind. Das Männchen putzt die ausgesuchte Höhle ausgiebig, beansprucht diese als Revier und vertreibt alle Artgenossen. Auch das laichreife Weibchen wird anfangs noch vertrieben, schließlich aber geduldet und zum Laichplatz geführt. Die Eier werden in der Höhle angeheftet und vom Männchen befruchtet. Das Weibchen hat seinen Teil erfüllt, die weitere Brutpflege wird vom Vater übernommen. Er heftet sich in der Höhle direkt vor die Öffnung und fächelt mit seinen Flossen ständig sauerstoffreiches Frischwasser in die Höhle. Nach ungefähr 4 Tagen schlüpfen die Larven mit einem großen, gelben Dottersack. Der Antennenwels versperrt den Ausgang und versucht seine neugierige Brut am Ausschwärmen zu hindern. Ca. 5 - 6 Tage später ist der Dottersack aufgebraucht und die Jungen schwärmen aus der Höhle und suchen das erste Futter. Mit dem Ausschwärmen der Kleinen erlischt das Brutpflegeverhalten des Vaters und die jungen Antennenwelse sind auf sich gestellt. Die Eltern stellen ihrem Nachwuchs nicht nach.

Das Beobachten des Brutpflegeverhaltens des Antennenwels-Papas ist interessant, jedoch hilft oft nur das Einsetzen von Fressfeinden bzw. die Trennung des Paares um eine Wels-Baby-Flut zu verhindern.

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