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© Dianas Aquarium

Aquarium Porec

 

Frühjahr 2004, Besuch in der Schauaquarien-Anlage in Porec/Istrien. Die Anlage, die Ende 2003 eröffnet wurde, enthält insgesamt 25 verschieden eingerichtete Aquarien und will den Besuchern Flora und Fauna des Mittelmeeres zeigen. Mit hohen Erwartungen besichtigte ich die Anlage, enttäuscht und deprimiert verließ ich die Räume wieder.

Für meinen Geschmack waren teilweise zu viele und zu große Fische in den Becken untergebracht. Negativ fiel mir z. B. das große Aquarium mit dem Blatthai auf, der zusammen mit einer Gruppe recht großer Fische (Goldbrassen) gehältert wird. Das Becken erscheint zu klein für die großen Tiere. Die berühmt-berüchtigte Regel "Beckenlänge mindestens Fischlänge mal 10" wurde ganz sicher nicht angewandt, und gerade der Hai machte durchaus den Eindruck, als würde er gerne einmal richtig losschwimmen. Das Wasser in den Aquarien war teilweise trübe, in einem Becken schwammen sichtbar kranke Fische (zerfranste Flossen, Pilzbefall, Wunden) herum. Richtig gesund und glücklich wirkten sie alle nicht. Mitbesucher, die keine Erfahrung mit Aquarien haben und Fische lieber auf dem Teller sehen, haben meinen Eindruck bestätigt.

Meine Bildersammlung soll eine kleine Zusammenfassung der Aquarienanlage von Porec zeigen. Die Bilder sind nicht besonders gut geworden, es waren viele Besucher dort und das Licht war leider nicht ausreichend um gute Fotos zustande zu bringen.

 

Meerjunker-Männchen
Meerjunker-Männchen (Coris julis)

Meerjunker leben im Mittelmeer und im Atlantik von den Kanarischen Inseln bis zum Golf von Biscaya, auf Felsgebiete und Seegraswiesen. Die Fische werden bis zu 25 cm groß, Weibchen bis 18. Vorkommen vom Flachbereich bis über 120 m Tiefe. Bereits beim Schnorcheln kann man diesen bunten und lebhaften Fischen begegnen, die durch ihre ruckartige Schwimmweise recht unruhig wirken. Sie ernähren sich hauptsächlich von Wirbellosen wie z. B. Schnecken, Muscheln und Krebsen. Meerjunker verbringen die Nachtruhe eingegraben im Sand und vergraben sich auch zum Winterschlaf. Erst wenn die Temperaturen steigen, kommen sie wieder hervor. Sie haben eine Lebenserwartung von etwa 8 Jahren, geschlechtsreif sind sie mit einem Jahr. Die Vermehrung findet im Sommer statt. Es handelt sich um einen transsexuell veranlagten Fisch, die Weibchen können sich im Alter zum Männchen entwickeln. Ältere Männchen besetzen Reviere und verteidigen sie gegen eindringende Artgenossen. Die Weibchen sind anders gefärbt, sie haben einen braunen Rücken und einen gelb-orangen Längsstreifen auf der Flanke. Ältere Männchen haben einen bläulichen oder bräunlichen Rücken und entlang der Seiten ein orangenes Zickzackband, hinter den Brustflossen erstreckt sich ein länglicher schwarzer Fleck.

 

Seestern
Ein Seestern

Purpurroter Seestern (Ophidiaster ophidianus)? Seestern mit 5 gleichmäßig dicken Armen. Es gibt im Mittelmeer zwei weitere rötlich gefärbte Seesterne, den Roten Seestern und den Orangefarbenen Seestern. Verbreitung vom Flachwasser bis in größere Tiefe auf felsigen Böden, selten in Seegraswiesen. Er hält sich vorzugsweise in warmen Regionen auf, Balearen, östliches Mittelmeer, Sizilien.

 

Krake
Ordentlich ins Eck gefaltete Krake (Octopus ?)

 

Marmorbrasse
Marmorbrasse (Lithognathus mormyrus)

Lebensraum im gesamten Mittelmeer und im Ostatlantik von Südafrika bis zur Biskaya, Kapverden und Kanaren. Länge meist bis 30 cm. Färbung silbergrau mit braunen Querstreifen. Vom Flachwasser bis ca. 80 m Tiefe. Marmorbrassen schwimmen meist in kleineren bis größeren Gruppen umher und suchen den Boden nach Nahrung (Würmer, Muscheln, Krebse) ab. Laichzeit ist Frühjahr und Sommer, geschlechtsreif sind die Tiere mit ca. 2 Jahren. Sie wachsen zunächst als Männchen heran und wandeln sich im Laufe ihrer Entwicklung in Weibchen um (aber hoffentlich nicht alle!) :-).

 

Kranke Brasse
Ein kranke Brasse, in dem AQ waren einige recht krank aussehenden Fische

 

Kranke Brasse
Zerfledderte Flossen, Zeichen von Pilzerkrankung, kranke Brasse

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