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© Dianas Aquarium

Melanotaenia praecox
Zwerg-Neon-Regenbogenfisch

 

Melanotaenia praecox
Melanotaenia praecox Männchen

 

Melanotaenia praecox
Eindrucksvoll - ein Schwarm Praecox

 

Melanotaenia praecox
Ein schöner Schwarm

Verbreitung: Neuguinea, in schnell fließenden Urwaldbächen der Mamberamo-Region in Irian

Größe: 5 - 6 cm; die Männchen sind im Alter deutlich hochrückig

Haltung: 23 - 25° C, pH-Wert 6 - 7, weiches, leicht saures Wasser, Aquarien ab 100 cm, da sehr schwimmfreudig

Nahrung: Lebendfutter, rote Mückenlarven, Granulat, Futtertabletten, kleine Fische,

Ein kleinbleibender Regenbogenfisch (5 - 6 cm) aus Neuguinea. Er lebt dort in schnellfließenden Urwaldbächen in der Mamberamo-Fluss-Region. Leuchtend neonblau gefärbter Körper. Die Männchen haben kräftig rote Flossen, bei den Weibchen sind diese gelblich-rot gefärbt. Durch ihre leichte Züchtbarkeit sind bedauerlicherweise im Handel auch Tiere erhältlich, die nicht kräftig gefärbt bzw. anfällig für Geschwüre sind.

Die Haltung ist einfach. Einmal angepasst handelt es sich um einen anspruchslosen, friedlichen Schwarmfisch. Wie alle Regenbögen benötigen die Praecox sauberes und sauerstoffreiches Wasser. Ein regelmäßiger Teilwasserwechsel (wöchentlicher bis zu 50 %) ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ihr Wohlbefinden. Das Wasser muss so nitratarm wie möglich sein. Bei höheren Nitratwerten sind sie leicht anfällig für diverse Krankheiten, u. a. die gefürchtete Geschwürbildung. PH-Wert Schwankungen vertragen sie ebenfalls nicht gut. Ein Umsetzen in ein Becken mit anderen Wasserwerten muss sehr vorsichtig erfolgen. Meine Erfahrungen zeigten, dass es innerhalb der ersten Tage zu einigen Ausfällen kommen kann.

Die landläufige Meinung, Regenbogenfische benötigen hartes, alkalisches Wasser, stimmt nicht bei allen Arten. Sehr viele Regenbogenfische stammen aus weichem, saurem Wasser, genauso die Praecox. Anfangs hielt ich sie bei KH 10. Obwohl eigentlich etwas zu hart für sie, kamen sie gut damit zurecht. Nach der Anschaffung einer Umkehr-Osmose-Anlage habe ich das Wasser langsam neu eingestellt. Bei KH 5 und einem pH-Wert von ca. 7 ging es ihnen sehr gut. Ihre Farben waren leuchtender als bei höherer Härte.

Am besten kommen die Fische in einem dunkel eingerichteten Aquarium zur Geltung. Da es sich hier um einen sehr schwimmfreudigen Fisch handelt, darf das Becken nicht zu klein sein. Mein Schwarm war in einem 120 cm Becken untergebracht und zu ihren "Sturm- und Drangzeiten" hätte das ruhig noch etwas größer sein können. Haltungstemperatur 23 bis 25 C. Höhere Temperaturen fördern evtl. die Geschwürbildung. Regenbogenfische sind, was das Futter betrifft, wenig wählerisch. Trockenfutter mit hohem Pflanzenanteil, Tiefkühl- und Lebendfutter, was ins Maul passt wird gefressen.

Die Zucht ist einfach, es sind Dauerlaicher. Täglich, bei den Praecox morgens und abends, wird abgelaicht. Die Eltern fressen ihre Jungen nicht, wenn keine Fressfeinde im Becken sind, kann die Aufzucht der Jungfische im Haltungsbecken erfolgen. Zur gezielten Zucht empfiehlt es sich jedoch, ein ausgesuchtes Pärchen in einem Laichbecken anzusetzen.

Zum Schlüpfen brauchen die Larven ca. 7 - 9 Tage, je nach Wassertemperatur. Da die Fischlarven winzig sind, muss das Futter sehr fein sein. Feinstes Staubfutter (entweder selber gemahlen oder aus dem Handel) ist gut geeignet. Genauso Infusorien, Essigälchen und später Mikrowürmer. Von der Verfütterung frisch geschlüpfter Artemia-Nauplien ist abzuraten. Es gibt Vermutungen, dass Tiere, die mit diesen aufgezogen wurden, später eher an Geschwüren erkranken.

Wie alle Regenbögen wachsen die Kleinen nur sehr langsam. Auch die Farbpracht stellt sich erst später ein.

Da ich meine Aquarien umgestellt habe (Amazonasbecken mit extrem weichem Wasser) habe ich meine Regenbögen nach über zwei Jahren Haltung abgegeben.

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