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© Dianas Aquarium

Corydoras sterbai
Sterbas Panzerwels

 

Corydoras sterbai
Corydoras sterbai

 

Corydoras sterbai
Corydoras sterbai -
gut sind die orangen Brust- und Bauchflossenstrahlen zu erkennen.

 

Corydoras sterbai - frisch geschlüpfte Larven
Frisch geschlüpfte sterbai-Larven

 

Corydoras sterbai-Larven
Larven im Schlupfbehälter mit Luftsprudler belüftet

 

Aufzucht-Aquarium
Das Aufzucht-Aquarium 25 l, 40 x 25 x 25

 

jetzt sind sie schon recht groß - die kleinen sterbais
Die Kleinen sind schon recht gewachsen

 

junge sterbais
Kein Wunder, gibt auch gut zu futtern

 

junger sterbai
Junger Sterbai - hungrig schaut er nicht gerade aus

 

junger sterbai auf Kokosnuss
Kleiner sterbai auf der bewachsenen Kokosnuss

 

junger sterbai auf Kokosnuss
Auf der Kokosnuss lässt es sich gut ausruhen

Verbreitung: Brasilien,

Größe: bis 6 cm;

Haltung: 23 - 26° C, pH-Wert 5 - 7, weiches, leicht saures Wasser, Aquarien ab 80 cm. Geselliger Schwarmfisch.

Nahrung: Lebendfutter Mückenlarven, Daphnien, Frostfutter, Granulat, Futtertabletten.

Sterbais sind quirlige Gesellen, die den ganzen Tag im Trupp unterwegs sind und ihre Nasen einfach in alles stecken müssen. Es könnte ja irgend wo etwas zum Fressen rumliegen.

Für erste Zuchtversuche sind sie ideal, bei optimalen Haltungsbedingungen lässt sich das Vermehren kaum vermeiden. Dazu müssen Panzerwelse im Schwarm angesetzt werden, für jedes Weibchen sollten zwei bis vier Männchen vorhanden sein.

Ausreichende Fütterung mit Lebendfutter führt bei den Weibchen schon bald zu einem deutlich sichtbaren Laichansatz. Sie wirken dann wesentlich runder als die Männchen. Ein Wasserwechsel mit kühlerem Wasser, so dass die Temperatur 3 - 4° C abfällt, löst ungefähr ein bis zwei Tage später das Ablaichen aus. Die Tiere werden unruhig, zeigen eine gesteigerte Aktivität, das typische Jagen und Treiben der Weibchen beginnt. Geeignete Stellen werden nun geputzt, meist sind das Scheiben, Steine oder Pflanzenblätter. Das Männchen schwimmt hinter dem Weibchen her, bedrängt und berührt es, dieser Vorgang kann längere Zeit dauern. Während das Weibchen mehrere Eier in die aus den Bauchflossen gebildete Tasche fallen lässt, gibt das Männchen seinen Samen ab und befruchtet damit die Eier. Das Weibchen sucht dann einen geeigneten Platz (das muss nicht unbedingt einer der vorher geputzten sein) deponiert die Eier mit Hilfe ihrer Bauchflossen und drückt sie an die Unterlage. Beim Ablaichvorgang können je nach Art nur einige wenige oder mehrere hundert Eier abgelegt werden.

Die Eier kleben recht stark, sie sind bis 2 Millimeter groß und gut zu erkennen. Es ist notwendig, die Eier aus dem Ablaichbecken zu entfernen, Panzerwelse haben ein kurzes Gedächtnis und fressen ihren eigenen Laich auf, wenn sie ihn finden. Man kann die Eier mitsamt den Pflanzenblättern entnehmen oder sie vorsichtig von den Scheiben abrollen, sie bleiben dann an den Fingern kleben.

Der Laich wird in eine kleine Schlupfschale gebracht. Ich verwende dafür alte Eisbehälter, die auf den Beleuchtungskasten eines Aquariums gestellt werden. Ein Belüftung mit einem Sprudelstein ist unbedingt notwendig. Um das Verpilzen zu verhindern kann man Methylenblau zusetzen.

Nach vier bis 5 Tagen, je nach Temperatur, schlüpfen die kleinen Larven, ca. drei Tage später haben sie ihren Dottervorrat aufgebraucht. Die Kleinen werden dann in das Aufzucht-Aquarium gesetzt. Dafür benutze ich ein 25 l Aquarium, welches mit Sand, Javamoos und einer halben, mit Pinselalgen bewachsenen Kokosnuss eingerichtet ist. In den ersten Wochen gibt es regelmäßig jeden zweiten bis dritten Tag Wasserwechsel. Die Temperatur beträgt 26° C.

Ernährt werden die sterbai-Babys mit Microwürmchen, kleinen Daphnien, feines Trockenfutter und, wenn sie schon etwas größer sind, abgeschabtes Gefrierfutter. Später gibt es dann noch Grindals, zerbröckelte Futtertabletten und Granulat. Ein paar Schnecken sind noch im Aufzuchtbecken, die sich um die Futterreste kümmern.

Sterbais gehören zu den leicht zu züchtenden Arten, andere sind schwieriger zum Ablaichen zu bringen. Es gibt jedoch ein paar Tricks, die man ausprobieren kann.

Zuerst müssen die Welse reichlich mit Lebendfutter versorgt werden, auf den Wasserwechsel verzichtet man für einige Wochen, dann gibt es einen kräftigen Wasserwechsel mit kühlerem Wasser, meist reicht dies dann aus. Auch die Jahreszeit spielt bei der Laichbereitschaft eine Rolle, und ich konnte schon mehrfach beobachten, dass ein bevorstehendes Gewitter das typische Treiben auslöst.

Meine kleinen Welschen sind munter und putzig und sind nun schon recht groß geworden. :-)

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